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Kooperationsvertrag mit Hydropa

Foto: Schroth 




 

Kooperationsvertrag zwischen der H-L-R und Hydropa fixiert - Schule und Wirtschaft

Am 09.10.18 um 11 Uhr fixierten Frau Faustmann, Schulleiterin der Helene-Lohmann-Realschule und
Herr Binner, Geschäftsführer der Hydropa GmbH & Cie. KG,
eine schon langjährig bestehende gute Zusammenarbeit in einem Kooperationsvertrag.

Herr Binner ergänzt mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen in der Personalführung einen wichtigen „Baustein“ der Berufswahlorientierung der Helene-Lohmann-Realschule bei Bewerbungen und bei Vorstellungsgesprächen.
Rebekka Wende, eine Mitarbeiterin bei Hydropa und ehemalige Schülerin der HLR des (Abschluss 2014), war darüber ebenso erfreut wie Frau Kison vom Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft und die Berufswahlkoordinatorin der HLR Frau Manzel.




 

Foto: Schroth

DSGVO-Mythen - aus: faz.net

Wie geht Datenschutz heute?

Von Corinna Budras
-Aktualisiert am 03.10.2018-11:38

faz.net/aktuell/.../datenschutz-grundverordnung-was-gilt-zu-beachten...
Stand: 10.10.2018

Die Datenschutz-Grundverordnung gilt seit einem halben Jahr und verunsichert die Bürger. Was ist noch erlaubt? Was verboten? Darüber kursieren viele Mythen. Wir klären auf.

In der Schule
Auf Schulveranstaltungen und Klassenreisen dürfen angeblich keine Fotos mehr gemacht werden, ohne das Einverständnis von allen einzuholen, die auf dem Foto zu sehen sein werden.

FALSCH. Das Anfertigen von Fotos fällt nicht in den Anwendungsbereich der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Diese ist immer nur dann einschlägig, wenn es darum geht, die Fotos auch zu verwenden. Eltern und auch die Kinder selbst können also auf Kita- und Schulveranstaltungen sowie auf Klassenreisen Fotos machen, solange sie nicht den Intimbereich der Abgebildeten betreffen. Fotos unter der Dusche also lassen.

Auf Erinnerungsfotos müssen die Augen aller Spielkameraden geschwärzt werden.

FALSCH.
Diese Anekdote aus einer Kita in Nordrhein-Westfalen sorgte im Sommer für Aufregung: Übereifrige Betreuerinnen hatten aus Angst vor den neuen Regeln die Abschiedsbücher für die angehenden Schulkinder geschwärzt. Vollständig zu sehen war nur das Kind, für das die Mappe bestimmt war. Erzieherinnen, beste Freunde, selbst der Nikolaus mussten einen schwarzen Balken tragen. Eine vollkommen überzogene Reaktion, findet auch der Datenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg, Stefan Brink. Anders als beim bloßen Fotografieren sind die neuen europäischen Regeln zwar einschlägig, weil dieser Fall die Verwendung der personenbezogenen Daten, also der Fotos, berührt. Doch für Erinnerungsfotos in einem privaten Album müssen die anderen Kinder nicht unkenntlich gemacht werden. Die Datenschutz-Grundverordnung sieht in Artikel 2 nämlich eine Ausnahme vor bei der „Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten“ (sogenannte Haushaltsausnahme). Hiervon sind zum Beispiel Fotos erfasst, die für die eigene Erinnerung auf einer Familienfeier, beim Kindergeburtstag oder auch einer Schulveranstaltung gemacht und an die Freunde weitergegeben werden.

Die Fotos der Kinder dürfen unter keinen Umständen ins Internet gestellt werden.

FALSCH.
Sollen Fotos in einer passwortgeschützten Gruppe oder einem geschlossenen Forum zugänglich gemacht werden, so fällt dies noch unter die Haushaltsausnahme. Nicht erlaubt ist die Verbreitung im Netz, wenn sich ein unüberschaubarer Kreis Zugang verschaffen und die Fotos einsehen kann. Möglich ist aber auch weiterhin das Teilen von Fotos über Whatsapp-Nachrichten an einen konkreten Empfänger.

Die Fotos der Kinder dürfen auf Internetseiten und in sozialen Medien nur dann eingestellt werden, wenn die Eltern dem zugestimmt haben.

RICHTIG.
Das war allerdings auch schon unter dem bisher geltenden Bundesdatenschutzgesetz so. Deshalb lassen Kindergärten und Schulen schon seit Jahren die Eltern zu Beginn der Betreuung entscheiden, ob Sie sich damit einverstanden erklären, dass die Bilder so genutzt werden. Dafür gibt es entsprechende Formulare, die die Eltern unterschreiben müssen. Das Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden.


Die Einwilligung muss immer schriftlich erfolgen und muss unterschrieben werden.

FALSCH.
Eine Einwilligung muss nicht zwingend schriftlich erfolgen. Vielmehr ermöglicht es die DSGVO, die Einwilligung elektronisch, mündlich oder sogar konkludent abzugeben, bei Fotos zum Beispiel dadurch, dass man posiert und in die Kamera lächelt. Minderjährige dürfen noch nicht selbst einwilligen, das müssen die Erziehungsberechtigten tun. Jugendliche ab 14 Jahre können der Einwilligung jedoch auch widersprechen. Trotzdem ist es oft besser, aus Gründen der Beweisführung die Einwilligung schriftlich einzuholen. Denn grundsätzlich gilt: Der Verantwortliche muss nachweisen können, dass die betroffene Person in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten eingewilligt hat. Außerdem muss der Verantwortliche die betroffene Person vor Abgabe der Einwilligung darauf hinweisen, dass sie ihre Einwilligung jederzeit widerrufen kann.